Migräne in den Wechseljahren: Warum Hormone nicht die einzige Ursache sind

Migräne in den Wechseljahren – warum es nicht nur an den Hormonen liegt und wie emotionale Arbeit wirklich etwas verändert. Ein persönlicher Einblick.

Datum:

19.05.2026

von Sara Theile, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tanzpädagogin und Bindungsberaterin

KI-Info: Dieser Artikel wurde aus diesem Themenabend mithilfe von KI verschriftlicht.

Du hast vielleicht gehört, dass sich deine Migräne in den Wechseljahren verändert. Vielleicht hat dir sogar jemand gesagt: „Warte ab, wenn du die Wechseljahre durch hast, wird’s besser.“ Und dann – nichts da. Die Migräne ist geblieben. Oder sie ist sogar erst jetzt, mit Anfang oder Mitte 40, zum ersten Mal aufgetaucht.

Wenn du gerade nickst: Ich verstehe dich. Und ich möchte dir heute sagen, was ich wirklich glaube, was da passiert – weit über die Hormone hinaus.

Lies jetzt Migräne in den Wechseljahren: Warum Hormone nicht die einzige Ursache sindSara lächelt. neben dem Titel ist eine Sketchnote Figur, die sich den Kopf hält

Migräne und Wechseljahre: Was dir niemand so richtig erklärt

Ja, die Hormone spielen eine Rolle. Der schwankende Östrogenspiegel in der Perimenopause kann Migräneattacken auslösen oder verstärken – das ist medizinisch belegt. Aber wenn ich mit meinen Klientinnen spreche, merke ich immer wieder: Es geht um so viel mehr.

Denn gleichzeitig mit der hormonellen Umstellung passiert noch etwas anderes. Der Körper stellt sich um. Das Leben stellt sich um. Und ganz tief drinnen – da stellt sich auch du um.

Viele Frauen erleben in dieser Phase:

  • Ein Gefühl von Unsicherheit, das sie gar nicht kannten
  • Innere Unruhe und eine neue Art von Erschöpfung
  • Wut, die scheinbar aus dem Nichts kommt
  • Das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu kennen
  • Den Gedanken: „Jetzt reicht es. Ich will endlich ich selbst sein.“

Und ich frage dich dann immer: Wie lange kennst du dieses Gefühl schon wirklich?

Die Frage, die alles verändert

Wenn ich Frauen frage, wie sich das gerade anfühlt – diese Unsicherheit, diese Überforderung, diese Wut – dann sagen die meisten nach einem Moment des Überlegens: „Das kenne ich eigentlich schon lange.“

Genau das ist es.

Die Wechseljahre bringen nicht nur Hormone in Aufruhr. Sie holen auch hoch, was schon lange in uns schlummert. Emotionen, die nie wirklich Raum hatten. Bedürfnisse, die wir immer hintenangestellt haben. Eine Art inneres Kind, das endlich gesehen werden will.

Das klingt vielleicht erstmal groß. Aber ich erlebe es immer wieder: Sobald wir anfangen, diese Emotionen wirklich anzuschauen – nicht zu verdrängen, nicht zu „managen“ – verändert sich auch die Migräne. Intensität und Dauer der Attacken nehmen ab. Nicht durch Magie, sondern weil wir das volle Fass ein bisschen leeren.

Das volle Fass – ein Bild, das ich sehr mag

Stell dir vor, du trägst seit Jahren ein Fass mit dir. Da drin ist alles, was du je an Emotionen weggesteckt hast. Die Wut, die als Kind nicht erlaubt war. Die Angst, die niemand ernst genommen hat. Das ständige Anpassen, Funktionieren, Recht-machen-Wollen.

Das Fass war vielleicht gut verschlossen – jahrelang. Du hast funktioniert. Du warst stark.

Und jetzt kommen die Wechseljahre. Hormonschwankungen. Schlafstörungen. Migräne. Und plötzlich läuft das Fass über.

Das ist kein Versagen. Das ist ein Signal.

Dein Körper und deine Seele sagen dir: Es ist genug. Jetzt bin ich dran.

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Das Fass war schon lange voll. Die Wechseljahre drehen nur die Lautstärke auf.

Was wirklich hilft – und warum „mehr tun“ oft nicht die Antwort ist

Ich kenne das Hamsterrad gut. Ich war selbst darin. Ernährung umstellen, besser schlafen, Routinen aufbauen, Entspannungsübungen, Trigger-Tagebuch führen. Alles gute Dinge. Wirklich.

Aber wenn du das Gefühl hast, du musst das alles irgendwie schaffen, und wenn du dann mal eine Nacht schlecht schläfst oder den Plan nicht einhältst – dann kippt das ganze Konstrukt. Und du fühlst dich noch schlechter.

Das ist dieses Muster: Ich muss mich ändern, damit ich die Umstände aushalte. Das haben wir als Kinder gelernt. Als wir uns angepasst haben, um Zuneigung zu bekommen. Um dazuzugehören. Um nicht zu stören.

In den Wechseljahren haben wir schlicht nicht mehr die Energie, das weiterzuspielen. Und das – auch wenn es sich gerade schrecklich anfühlt – ist eigentlich eine große Chance.

Was ich dir mitgeben möchte

Migräne in den Wechseljahren ist nicht nur ein hormonelles Problem, das du irgendwie aushalten musst. Und es ist auch keine Einladung, noch mehr Dinge auf deine To-do-Liste zu schreiben.

Es ist eine Einladung, endlich hinzuschauen. Auf die Emotionen, die hochkommen. Auf die Bedürfnisse, die sich melden. Auf die Seiten in dir, die lange gewartet haben.

Das meine ich nicht als schöne Phrase. Ich habe selbst erlebt, wie viel sich verändert, wenn man anfängt, sich wirklich zu begleiten – statt sich nur zu optimieren.

Und ich habe es bei vielen meiner Klientinnen gesehen: Wenn der emotionale Druck abnimmt, verändert sich auch die Migräne. Nicht immer sofort. Nicht von heute auf morgen. Aber spürbar.

Du musst das nicht alleine machen

Wenn du dich in diesem Text erkennst – wenn du das Gefühl hast, du hast schon alles versucht, und trotzdem bist du noch nicht wirklich angekommen – dann lade ich dich herzlich ein, mehr darüber zu erfahren, wie ich arbeite.

In meinem Migräne-Grundkurs lernst du in vier tiefen Sessions, wie du auf die emotionale Ebene kommst. Wie du mit dir selbst in Kontakt bist, wenn die Migräne kommt. Wie du das, was sich gerade so aufgewühlt anfühlt, sanft begleiten kannst.

Einmal im Monat gibt es einen Live-Call, in dem wir gemeinsam schauen, was gerade los ist. Der Kurs läuft über sechs Monate – genug Zeit, um wirklich etwas zu verändern. Unser Motto im Kurs: Aufatmen statt Aushalten!

Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich auf dich.

Leben statt Durchhalten!

Deine Sara

Über Sara Theile

Sara Theile ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und hilft Menschen, die mit ihren chronischen Schmerzen und Migräne schon alles versucht haben durch körperorientierte Emotionsarbeit mit dem inneren Kind einen neuen Umgang mit den Symptomen zu erlernen, um wieder Kraft für die schönen Dinge des Lebens zu haben. Sara teilt ihre Mission den Zusammenhang zwischen frühen Erfahrungen und emotionalen Verletzungen und chronischen Schmerzen bewusst zu machen. Mehr über Sara findest du auf der ÜBER MICH-Seite im Menü.

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